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Rheinberg-Wallanlagen

Menschen sitzen um einen Tisch und diskutieren.
Eine Arbeitsgruppe diskutiert die zukünftige Gestaltung der ehemaligen Stadtburganlage.

Der Zustand der Wallanlagen und deren zukünftige Bedeutung sind seit längerem Gegenstand der öffentlichen Diskussion in Rheinberg. Im Rahmen der Vorstellung des Masterplan Innenstadt des bürgerschaftlichen Stadtmarketings wurde am 15.09.2010 im Bau- und Planungsausschuss die Durchführung eines Workshops zur Gestaltung der Wallanlagen inklusive des Bereiches der kurfürstlichen Stadtburganlage beschlossen. Nachdem die Umgestaltung der Nord-Süd-Achse des historischen Stadtkerns in 2011 in vollem Gange und die Arbeiten im Stadtpark weit fortgeschritten waren, war es Anfang 2012 angezeigt, die weitergehenden Maßnahmen der Innenstadtentwicklung planerisch vorzubereiten. Zum Auftakt wurde im April 2012 gemeinsam mit Fachleuten, Fraktionsvertretern und bürgerschaftlichen Vertretern ein Workshop durchgeführt. Alle Beteiligte waren von der großen Bedeutung der Festungsanlagen für Rheinberg überzeugt und wünschten sich, dass diese in größerem Maße für Bürger/innen und Besucher/innen erlebbar gemacht werden. Diese in dem Workshop versammelte Gruppe stadthistorisch und stadtgestalterisch interessierter Menschen hat in der gemeinsamen Arbeit eine Einigung auf die künftige Richtung der Gestaltung der Wallanlagen erzielt. Zu klären bleibt, wie weitgehend das historische Erbe sich gegenüber Um-Nutzungen aus dem vergangenen Jahrhundert an manchen Stellen werde hervorholen lassen und wie ein Konflikt zwischen Naherholungs-Nutzung und dem Naturschutz gelöst werden kann. Das nächste Etappenziel, so der Erste Beigeordnete Dieter Paus, ist die Erarbeitung einer ganzheitlichen Gestaltungskonzeption für die Wallanlagen inkl. des Bereichs der ehemaligen kurfürstlichen Burg mit dem Pulverturm, der Alten Kellnerei und der Maria-Montessori-Schule.

jsk

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