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Dialog zum Salzbergbau im Kreis Wesel

Diskutierende im Halbrund stehend
Die wichtigsten Positionen waren vertreten. | @ Pressestelle des Kreises Wesel

Im Kreis Wesel gibt es das einzige aktive Salzbergwerk in Nordrhein-Westfalen. Der Betreiber will die Produktion für die nächsten Jahre sichern und die Bergbehörde führte auf dessen Antrag hin ein Planfeststellungsverfahren durch. Die Kritik an dem Projekt, begründet in den Absenkungen des Geländes und deren Folgen, jedoch wurde weiterhin deutlich vertreten, weswegen der Kreistag einen „Runden Tisch“ beschloss, der Gelegenheit gab, die unterschiedlichen Interessen in einem Dialog zu artikulieren. Die Veranstaltung bot zahlreichen Besucher*innen die Gelegenheit, den Dialog aus erster Hand mitzuverfolgen.

Vertreten waren die Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW e.V., der Deichgräf des Deichverbandes Duisburg-Xanten, die Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG), der Sprecher für die betroffenen Städte Xanten, Rheinberg sowie die betroffenen Gemeinden Alpen und Sonsbeck, die Bezirksregierung Arnsberg (Abteilung 6 – Bergbau und Energie in NRW), der Betreiber K+S Minerals and Agriculture GmbH, sowie als Auskunftgeber der Geologische Dienst des Landes, und als Gastgeber der Kreis Wesel. Die Beteiligten haben sich in dieser Dialogrunde informell auf ein kooperatives Verhalten in der Zukunft verständigt. Das Unternehmen und die Gebietskörperschaften arbeiten darauf hin, die zukünftige Zusammenarbeit in einer förmlichen Vereinbarung festzuhalten.

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