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Zukünftige Notfallversorgung in Vreden

Straßenkreuzung in einer ländliche Gegend. Einsatzfahrzeuge und Rettekräfte im Einsatz an einer Krankentrage.
Rettungsdienst und Notarzt versorgen schwer kranken Mann an einer Einsatzstelle – © benjaminnolte stock.adobe.com

Das Krankenhaus in Vreden kann zukünftig keinen Notarzt mehr stellen. Da die Zahl der Notfallsanitäter im Kreis Borken und in der Rettungswache in Vreden mittlerweile groß ist, sah der Kreis Borken dadurch zunächst kein grundsätzliches Problem im Rettungsdienst entstehen. In den benachbarten Niederlanden sichert man die Versorgung mit genau solchen Paramedics und einer Flugbereitschaft von Rettungshubschraubern. Solche stehen mit einer Flugzeit von 10 Minuten bis Vreden ebenfalls zur Verfügung. Hinzu kommt, dass Notärzte bei Bedarf aus den benachtbarten Städten herbeibeordert werden können.

Engangierte Bürger*innen in Vreden sahen in dieser Veränderung der Notarztversorgung jedoch ein gravierendes und beängstigendes Problem. Sie wollen die Notarztversorgung in Vreden mit Ärzten aus Vreden aufrecht erhalten sehen. Meine Aufgabe war, einen intensiven Dailog mit den Fachleuten für den Rettungsdienst und den Bürger*innen zu moderieren. Dieser konnte in der Sache hart, aber im Ton verbindlich geführt werden (Pressemitteilung des Kreises Borken und viele weitere Informationen).

Der Kreis sieht zur weiteren Klärung der Sachlage ein unabhängiges Gutachten vor, was zur Erstellung der Bedarfsplanung nach dem Rettungsdienstgesetz NRW üblich ist (Pressemeldung).

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