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Soest – Zukunft Soester Süden

Teilnehmende der Werkstatt
Mit 120 Teilnehmenden war die Werkstatt sehr gut besucht.

Der Soester Süden genießt seit vielen Jahren besondere planerische Aufmerksamkeit. Hier sind viele Wohnungsbestände größerer Gesellschaften, die als öffentlich geförderter Wohnungsbau errichtet wurden, und auch ehemalige Kasernen und die dazu gehördenden meist schlichten Wohngebäude der ehemaligen Soldatenfamilen.

Die Stadt Soest brachte im März 2011 ein »Stadtteilhaus« in dem Gebäude der Astrid-Lindgren-Schule ins Gespräch. Das Stadtteilhaus soll mehrere soziale Dienste der Stadt und der freien Träger in einem Haus zusammenfassen. Kosten sollen gespart und Synergien entwickelt werden.

In einer großen Stadtteilwerkstatt wurden in sehr sachlicher Atmosphäre die positiven wie negativen Konsequenzen, die das Stadtteilhaus auf die beiden Grundschulen im Stadtteil hat, thematisiert. Das Stadtteilhaus wurde sehr begrüßt. Große Sorgen machte indessen vielen Teilnehmenden die Frage, ob dafür die Astrid-Lindgren-Schule geschlossen werden solle, wenn sie aus ihrem Gebäude weichen soll. Diese Frage wurde anschließend in der schulpolitischen Diskussion, die im Sommer 2011 fortgesetzt wurde, thematisiert.

Das zweite große Thema dieser Stadtteilwerkstatt war die Nahversorgung. Ein Discounter hegt aktuell einen Erweiterungswunsch, den er am eigenen Standort nicht realisieren kann. Ein potenzieller Standort ist die Spielwiese gleich gegenüber, eine Teilfläche der Astrid-Lindgren-Schule. Sie liegt gut im Zentrum des Stadtteils. Hier war das Votum eindeutig: Für den Lebensmittelmarkt muss ein anderer Standort gefunden werden.

Diese Wiese soll auch weiterhin den Kindern gehören.


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