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Rückbau der Hauptstraße in Heiligenhaus

Während der zweiten Bürgerwerkstatt zur Hauptstraße in Heiligenhaus im Sept. 2010 diskutierten die Bürger(innen) die Varianten des Umbaus. @ Jens Stachowitz

Die sogenannte Entflechtungsstraße entlastet absehbar die Hauptstraße in Heiligenhaus und schafft Potenziale für den Rückbau. Der Stadt- und Verkehrsplaner Dr. Baier, Aachen, hat in der ersten Werkstatt seine Bestandserhebung vorgelegt. In der Werkstatt konnten die Bürger(innen) ihre Hinweise für die Planung geben und wir diskutierten die Zielvorstellungen. Deutlich wurde, dass über viele Punkte des Rückbaus Einvernehmen hergestellt werden konnte. In einem gewichtigen Punkt jedoch gingen die Vorstellungen auseinander: Kann ein Rückbau zur Fußgängerzone verwirklicht werden? Und: Soll er das? Immerhin wären dann die Bedingungen für Fußgänger(innen), Radfahrer(innen) und der Wohnbevölkerung in dieser heute sehr stark befahrenen Straße sehr viel besser.

Dieser Punkt wurde in der zweiten Bürgerwerkstatt im September 2010 wieder aufgegriffen. Hier wurden drei Varianten des Umbaus vorgestellt und die Bürger(innen) hatten die Gelegenheit, dem Planer ein Feedback zu geben. Dr. Baier machte durch Vorlage einer »Option Fußgängerzone« deutlich, dass der Fahrbahnquerschnitt bereits heute planerisch festgelegt werden kann. Entweder sofort oder besser später könnte auch der Belag geändert werden. Solange jedoch die A44 um Heiligenhaus herum nicht fertiggestellt sei, könne die Option aus Dr. Baiers verkehrstechnischer Sicht nicht aufgegriffen werden. Fünf Jahre bis zur Freigabe der Autobahn seien sicher keine falsche Erwartung. Aus Sicht des Einzelhandels jedoch sei die Fußgängerzone grundsätzlich zu hinterfragen. Ob dessen Attraktivität ausreiche, um die Fußgängerzone zu tragen, müsse dann beurteilt werden, wenn diese Entscheidung anstehe. Ein weiterer Punkt ist die Herausnahme der Buslinien aus der Hautpstraße und deren Verlagerung auf die Entflechtungsstraße. Auch in dieser Frage gehen die Vorstellungen auseinander: Einige können sich den Busverkehr in einer Fußgängerzone vorstellen, andere nicht.

Es bleibt also spannend und die dritte Werkstatt Anfang 2011 bietet Gelegenheit zur Kompromissbildung.

Mit diesser Einladung lud die Stadt Heiligenhaus zur Werkstatt im Juli 2010


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