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Reckenfeld-Straßenausbau

Viele Zuschauer blicken auf eine Leinwand und ein Podium.

Über 250 Personen waren der Einladung gefolgt. Die Stadt hatte vorsorglich die Turnhalle als Versammlungsort hergerichtet.

Reckenfeld hat eine ganz besondere Geschichte und dazu gehört, dass obwohl seit vielen Jahrzehnten Menschen auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots leben, die Infrastruktur noch nicht vollständig ausgebaut ist. Bevor im Block D die Kanalisation erneuert und damit auch die Straßen erstmals vollständig hergestellt werden, hat die Stadt zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Im Vorfeld dieser Veranstaltung gab es schon intensiven Protest. Das hat zum einen damit zu tun, dass zuvor im Block C Straßen nach einem Konzept gebaut wurden, dessen Gestalt und dessen Bauausführung in die Kritik geraten ist. Die Bürgerinitiative, die sich im Block D gebildet hatte, forderte nun intensive Mitsprache und vor allem einen preiswerten Ausbau, denn die Anlieger des Blockes D müssen den Straßenausbau weitestgehend selbst finanzieren.

Während der Bürgerinformation erläuterten die von der Stadt beauftragten Planer ihre Konzeption, beantworteten Fragen und stellten sich der Kritik. Die Stadt machte klar, dass sie nur einen fachlich vertretbares Konzept umsetzen werde, sich jedoch auf umsetzbare Anregungen gerne einlasse. Zudem erläuterte sie das Prinzip der Abrechnung, damit die Anwohner(innen) zumindest grob ermitteln konnten, welche Kosten absehbar auf sie zukommen werden.

»Von Konsens keine Spur« war die Schlagzeile der Zeitung, was so zu erwarten war, jedoch ist der Abend in weitgehend sachlicher Atmosphäre, hart in der Sache, aber verbindlich im Ton, abgelaufen. Hier ein zweiter Zeitungsbericht.

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