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Greven – Umgestaltung des Niederort

Workshopszene
In vier gemischten Teams wurden Ideensskizzen für eine zukünftige Gestaltung des Niederort entwickelt.

Der Niedeort in Greven ist nach dem Marktplatz der an zweiter Stelle stehende öfffentliche Platz in der Innenstadt von Greven. Er ist vor vielen Jahrzehnten mit Kastanien bepflanzt worden, die auch bei der Pflasterung in den 80er Jahren des 20sten Jahrhunderts im Zuge der Sanierung der Innenstadt nicht durch andere Bäume ersetzt worden sind.

Baumbestand auf dem Niederort in Greven
Dichter Baumbestand auf dem Niederort in Greven.

Die Bäume bilden einen engen Verbund und sind nach Aussage eines Gutachters bei entsprechender Pflege durchaus in der Lage, weitere 20 Jahre stehen zu bleiben. Durch den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses, genauso wie viele Jahre zuvor durch ein Kaufhaus, verändern sich die Nutzungen rund um den Platz wie auch die Proportionen: Aus einem ehemaligen dörflichen Platz wird ein städtischer Platz. Die Stadtgesellschaft diskutiert seit Längerem über ihre Ansprüche an diesen Platz. Er soll mehr Aufenthaltsqualität bekommen, Spielen ist eine wichtige Funktion dort, der Vogelkot gar ist ein echtes Ärgernis und mehr natürliches Licht soll auf den Platz scheinen. In einem integrierten Handlungskonzept legte die Stadt 2010 fest, dass der Umbau des Platzes die prioritäre Maßnahme der Innenstadtentwicklung sei und beantragte Fördergelder beim Land NRW, die ihr in 2011 avisiert wurden.

Im Mai 2011 führten wir einen internen Workshop mit den Vorhabenträgern, konkret der Verwaltung, dem Planungsausschuss und Wirtschaftsorganisationen, deren Mitglieder 10% der Bausumme mitfinanzieren sollen, durch. Das Projekt kam dadurch konkret in Gang. Der städtische Projektleiter besuchte zunächst Anlieger und zeigte ihnen bereits aus dem Jahr 2009 vorliegende Ideenskizzen. Ein zweiter interner Workshop im Juli 2011 führte lokale Architekt(inn)en, die Verwaltung und einzelne Vertreter von Fraktionen und Verbänden zusammen, die einen Kriterienkatalog entwickelten und Ideenskizzen, die bereits vorlagen, teils veränderten, teils neu entwickelten. Die Workshopteilnehmenden favorisierten eine neue Verkehrslösung. Diese war in einer der Skizzen 2009 vorgeschlagen worden. Aufgrund des Anlieger-Feedbacks wurde diese neue Lösung von der Verwaltung schon vor dem Workshop genauer untersucht. Die Überlegungen aus dem Workshop wurden dem Planunungsausschuss vorgestellt, der sie zur Grundlage der weiteren Bürgerbeteiligung machte. Die Entwurfsskizzen und zusätzlich von Bürger(innen) eingereichte Ideenskizzen wurden im Internet zum Download angeboten und im Rathaus für drei Wochen ausgestellt. Mit dem Feedback aus den Geprächen während der Ausstellung und aus den schriftlichen Anregungen wird die Planung in 2012 in die nächste Runde gehen.


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