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Gewerbegebiet in Hagen-Boele

Ca. 100 Besucher hören einem Referenten zu.
Die Veranstaltung war gut besucht.

Eine sehr emotionale Debatte wurde über das geplante Gewerbegebiet im Böhfeld geführt (Zeitungsbericht). Die Stadt hatte zur Bürgerinformation eingeladen und erläuterte, dass sie den Flächenutzungsplan ändern will und einen Bebauungsplan aufstellen wird. Bürger(innen) des Stadtteils Boele machten ihren Unmut deutlich. Ein Landwirt müsste hofnahe Flächen abgeben, ggf. sogar seinen Betrieb aufgeben. Die Stadt hat bislang keine Ersatzflächen für eine Verlagerung anieten können. Das Landschaftsbild im Ruhrtal würde zum Negativen verändert und Freiflächen gingen verloren. Trotz aller inhaltlicher Differenzen war der Ton weitgehend verbindlich. Die Wirtschaftsförderung argumentierte, dass trotz Flächenrecyclings in naher Zukunft nicht ausreichend Flächen für die gewerbliche Wirtschaft zur Verfügung stehen. Hagen hat eine sehr bewegte Topografie, was die Erschließung anderorts sehr erschwere, und dieser Standort liegt günstig direkt an einer Autobahnabfahrt. Könnte Hagen in Zukunft keine passenden Flächen anbieten, müssten Betriebe in andere Städte ausweichen. Die Stadt würde Einnahmen und Arbeitsplätze verlieren. Der Standort, so die Wirtschaftsförderung weiter, würde schon lange für die Wirtschaft reklamiert und sei im Regionalplan-Entwurf ausgewiesen. Die Argumente der Wirtschaftsförderung wurden von den Teilnehmenden gründlich hinterfagt und es ist nicht damit zu rechnen, dass eine Zustimmung aus dem Stadtteil erfolgen wird.

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