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Bürgerwerkstatt Duisburg-Wedau

Personen am Modell
Ein Mitarbeiter des Team Wedau erklärt Anwohner(innen) das Konzept des neuen Stadtteils am Modell.

Die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG NRW), eine gemeinsame Tochtergesellschaft des Landes NRW und der Deutschen Bahn AG, hat gemeinsam mit der Stadt Duisburg eine zweitägige Bürgerwerkstatt durchgeführt, die ich mit vorbereitet und die ich moderiert und umfänglich dokumentiert habe (Projektwebseite). Gegenstand der Diskussion war der Rahmenplan für den neuen Stadtteil im Duisburger Süden. Rund 8.000 Menschen sollen in dem neuen Stadtteil wohnen. Ein Versorgungszentrum, universitäre Einrichtungen und Gewerbe und ein neuer Stadtteilpark am bereits vorhandenen See sind die wichtigsten Merkmale dieser neuen Planung. An der Planung beteiligt waren die Büros plan-lokal aus Dortmund, pesch partner architekten stadtplaner GmbH aus Dortmund und brosk landschaftsarchitektur freiraumplanung aus Essen.

Kontrovers war die Lage des Versorgungszentrums, denn es liegt nicht im geografischen Zentrum, sondern dort, wo die Erreichbarkeit auch von außerhalb der neuen Baufläche mit dem PKW, dem Fahrrad und dem ÖPNV am besten ist. Des Weiteren setzt sich das Team Wedau für die Einrichtung eines neuen Bahnhaltepunktes genau neben dem neuen Ortszentrum ein. Auch das wurde kontrovers diskutiert, da dies die Verlegung vom alten Standort bedeutete. Die Planenden haben eine große Aufgabe, da sämtliche Erschließungsmaßnahmen aus den Verkaufserlösen refinanziert werden müssen. Die Wünsche der Anlieger mussten immer wieder an diesem Aspekt bemessen werden. So wurde etwa eine weitere Brücke, die die Bewohner(innen) Bissingsheims, gelegen auf der anderen Bahnseite, fordern, zwar als planerisch machbar, aber als finanziell nicht machbar eingestuft. Der Baudezernent der Stadt hat den Wunsch der Bürger(innen) aufgegriffen und die Fragestellung zu seiner Aufgabe gemacht. Auf Anregung der Bürger(innen) aus einer vorherigen Veranstaltung wurde auch eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt und in der Bürgerwerkstatt vorgestellt. Diese Untersuchung zeigte auf, welche Knoten im weiteren Umfeld der Baufläche umgebaut werden müssen.

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