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Bauforum-Essen

Fußgängerbrücken über den Oelbach ist gefüllt mit Menschen.
Seit Ende 2011 ist Ruhr-in-Line als dritte Bahn rund um den Kemnader See in Bau. Für weitere Brücken jedoch soll kein Geld aufgewendet werden.

Bei dem Bauformen Essen, einer Veranstaltung der IHK zu Essen, war ich nicht, wie sonst üblich Moderator, sondern Redner. In Essen steht die Frage an, wie man den Baldeneysee als Freizeit- und Erholungsschwerpunkt weiter qualifiziert. Der gewaltige Besucherandrang an Wochenenden führt zu erheblichen Konflikten der Besucher(innen) untereinander.

Die Stadt Münster hatte eine ähnliche Fragestellung zu bewältigen. Christian Schowe, Amtsleiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehr der Stadt Münster berichtete als erster Redner vom Leitbildprozess für den Aasee, bei dem die Stadt einen breiten gesellschaftlichen Dialog über diese planerische Fragestellung gestaltete. Landschaftsarchitekt Prof. Dr. Andreas Kipar, verfasser des Masterplans Freiraum für Essen erläuterte als dritter Redner seine Konzeption für den Baldeneysee und warb intensiv für einen Dialog und konkrete Beteiligung, denn große Teile des Seeufers sind in privater Hand.

Meine Aufgabe war es, den Planungsprozess der Initiative.Kemnadersee darzustellen, den ich bis zu diesem Zeitpunkt fast fünf Jahre begleitet hatte. Die Situation am Kemnadersee ist insofern einfacher, da die umliegenden Grundstücke im öffentlichen Eigentum sind. Die Ruhr-In-Line als dritte Bahn um den See ist mittlerweile im Bau und soll bis Ende 2013 fertig gestellt werden. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Qualifizierungskonzeptes für diesen Freizeitschwerpunkt am Rande der Großstädte auf der Grenzlinie zwischen Bochum und Witten.

Im Juni 2011 hatte die Freizeitgesellschaft Kemnadersee den Förderbescheid bekommen. Diese Förderung war Ergebnis eines Wettbewerbes, der nicht nach Bedürftigkeit fragte, sondern nach Erfolgsaussichten im Tourismus und bei der Generierung von Arbeitsplätzen und Einkommen in der Region. Dieser Fokus auf Erfolgsaussichten und Potenziale prägt die gesamte Arbeit der Initiative.Kemnadersee, bei der die Städte Bochum, Witten, Hattingen, der Ennepe-Ruhr-Kreis und der Regionalverband Ruhr (RVR) mitwirken.

jsk

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