Gruppe diskutiert miteinander

Ergebnisse des Arbeitskreises I am 08.07.2013

Fast 50 Teilnehmende (Liste 67 KB) kamen nach Essen und arbeiten beim 1. bundesweiten Arbeitskreis Radschnellwege mit.

Die Dokumentation (2,8 MB) finden sie hier. Die vollständige Dokumentation einschließlich der PPT-Charts kann hier am Stück (zip-Datei 69 MB) heruntergeladen werden.

Martin Tönnes empfing die Teilnehmenden in der metropoleruhr und erklärte die Genese des Projektes Radschnellweg Ruhr. Staatssekretär Gunther Adler begrüßte im Land Nordrhein-Westfalen und erläuterte die Politik seines Ministeriums (Grußwort 263 KB).

Während dieses Treffens beschrieb Bart Christiaens die Lage in den Niederlanden (10,3 MB) und Jörg Thiemann-Linden die Lage in Deutschland (27,6 MB). Die Teilnehmenden gaben je zu einem Drittel an, dass Ihre Stadt, Region oder ihr Bundesland 10, 20 und 30 Jahre von »Niederländischen Verhältnissen« entfernt sei.

Drei Referenten definerten das »Premium-Produkt« Radschnellwege und stellten Standards dar. Peter London, stellte die Standards des Landes NRW (3,0 MB) vor, die für einen im Juli 2013 endenden Förder-Wettbewerb des Landes gelten. Michael Haase stellte das Arbeitspapier Radschnellverbindungen der FGSV (4,7 MB) vor. Anschließend präsentierte Bart Christiaens die in den Niederlanden praktizierten Standards (4,9 MB). Wie sich zeigte, sind die drei Standards sehr ähnlich.

Aus der Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Ruhr trugen Gernot Steinberg und Friedhelm Terfrüchte für das Planerkonsortium vor. Sie zeigten auf, welche Fragen sich ergeben, wenn die Standards auf die reale Situation in der Städte-Landschaft des Ruhrgebietes angewendet werden (18,2 MB).

Die Teilnehmenden diskutierten sehr lebendig in 8 Untergruppen. Sie beschäftigte u.a., wie Menschen auf den Radschnellweg geholt werden können, wie dafür Sorge zu tragen sei, dass dieser in der »Premium-League« bliebe und welches die wichtigsten Standards seien. Wichtig war, dass die Kommunikation auch im Vorfeld aktiv geführt werde, dass ein politisches Commitment das Projekt trägt und dass der Unterhalt und die Pflege bei der Planung mit gedacht und gesichert werde.

Die Radexkursion führte zu der Trasse der Rheinischen Bahn, die im westlichen und mittleren Ruhrgebiet einen großen Teil des Radschnellwegs Ruhr ausmachen wird und in Essen auf 5 km bereits, jedoch nicht nach Radschnellwegstandards, ausgebaut ist.